Draculina Ein erotischer Thriller
Edition KoCheck, 128 Seiten, € 13,50 Weiters: |
Draculina, ein erotischer ThrillerStadtkrone InnsbruckAchtung: Draculina kann beißenEine Vampirin in Innsbruck - der Autor im Gespräch über seinen neuesten "Streich"!Von Dr. Werner Otter. Der Innsbrucker Krimiautor überrascht seine Leser mit einem Horrorroman. Auf 120 Seiten lässt er den weiblichen Vampir Draculina in Innsbruck nach frischem Menschen blut suchen. Der Roman ist ein eigenständiges Werk, das den Bram Stoker’schen Dracula zur Vorlage hat. Barbara Pfurtscheller, Filialleiterin und Buchhändlerin, kennt das Gesamtwerk des Autors, daher bat sie ihn zum Interview.
Warum eine Vampirin...eine weibliche Blutsaugerin? Denken Sie da an scheidungswillige Frauen, die ihren Ex-Männern das letzte Hemd nehmen? Nein! Aber ein weiblicher Vampir hat mehr Waffen als die männliche Variante. Womit fesseln Sie bzw. Draculina den Leser? Da gibt ’s natürlich viel Erotik und Sex, auch die Komik kommt nicht zu kurz, und zum Schluss gibt ’s eine saftige Überraschung. Das klingt nach einer Fortsetzung? Das ist durchaus möglich, wenn’s den Lesern gefällt. Draculina war ja zuerst nur eine Kurzgeschichte, so eine Art schriftstellerische Fingerübung. Warum ist es nun ein Kurzroman geworden? Die vielen positiven Reaktionen von Freunden und Bekannten auf das Thema und auch die vielen Anregungen und Ideen haben mich schließlich überzeugt. Anregungen aus Ihrem privatem Umfeld sind für Ihre Arbeit offenkundig wichtig? Ich habe einen interessanten Freundeskreis, daraus er gibt sich viel interessantes. Wie sind Sie eigentlich zum Schreiben gekommen? Aus Lust daran. Ich habe immer schon gerne gelesen und irgendwann habe ich gedacht , dass Schreiben noch interessanter sein muss. Man kann dabei die Figuren und ihre Schicksale selbst bestimmen. Was mich betrifft , ich kann mir so eine spannende Welt schaffen, solange ich daran schreibe. Gibt es für Sie Autoren, die Vorbilder sind?
Gründe, warum Sie diese Autoren schätzen? Bei Ambler erfährt man viel über die Zeit und Umstände, in der seine Geschichten spielen. Oder zum Beispiel Greenes „Der stille Amerikaner“, der spielt zwar zur Zeit der Franzosen in Vietnam, aber er beschreibt einen neuen Menschentyp, der anderen seine Wertvorstellungen aufzwingt. Wie recht Greene hat , das wissen wir inzwischen aus der Geschichte. Solche Geschichten nenne ich zeitlos. Warum nennen Sie keine deutschsprachigen Autoren als Vorbild? Da bin ich als Leser in bester Gesellschaft . Schauen Sie in die Krimiabteilung einer Buchhandlung, da finden Sie nur ausländische Autoren, vor allem aus dem angelsächsischen Bereich. Woran liegt das. Meiden deutschsprachige Krimiautoren bestimmte Themen? Ich glaube, dass es die Nachwirkung des Dritten Reiches in den Köpfen ist . Eine ganze Generation ist sprachlos geworden. Es gibt daher Themen, die nur in fremdsprachigen Medien unbefangen angegangen werden. Interessant, Beispiele? Als ich Churchills Memoiren zum ersten Mal las, stellte ich mit Befremden fest, wie oft darin das Wort „Rasse“ vorkam. Churchill verwendet dieses Wort ganz unbefangen, bei uns wird es gerade noch für eine Tierrasse verwendet . Bestimmte Begriffe und Themen werden bei uns von den Autoren einfach ausgeblendet. Denken Sie da an jene großen Kriminalfälle, die derzeit gerichtlich aufgearbeitet werden? Da wird eine Bank von den eigenen Chefitäten mit dubiosen Geschäften fast kaputt gemacht , oder Investmentfirmen lassen Millionen geschickt verschwinden. Daraus machen Amis, Engländer oder Franzosen die tollsten Thriller. Bei uns pflegen Kottan und Co ihre persönlichen Wehwehchen. Mit dem trivialpsychologischen Quatsch kann ich nichts anfangen. Es hat mit einer Sache auch nichts zu tun, wenn ein Banker eine schwierige Kindheit hatte oder der Ermittler Probleme mit seiner Tochter hat. Entspricht Ihr Erstling „Ein unerwarteter Besuch“ Ihren eigenen Anforderungen? Ich denke schon. Die Geschichte beruht auf einem wahren Fall. Heikle Fälle geschehen meist im Verborgenen. Wie kommen Sie zu Ihren Informationen? Indem ich die Augen und Ohren offen halte. Im bürgerlichen Beruf bin ich Versicherungsfachmann. Da habe ich mit vielen Leuten zu tun, im Positiven wie im Negativen. Da erfährt man jede Menge von Alltagsgeschichten. Der Rest ist schriftstellerisches Können.
In Vorbereitung
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28. November 2008
Buchpräsentation
Zuletzt: 3.7.2008, 19:00 Buchhandlung Morawa, Innsbruck, Anichstrasse Buchpräsentation "Harte Landung" von Reinhard Kocznar Es liest Pepi Pittl.
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| Bearbeitet im April 2008, Fotografie • Kocznar, Versicherungsmakler • KoCheck Communications | ||