REINHARD KOCZNAR

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Im Detail


Vor Tagesanbruch - Thriller

Vor Tagesanbruch

Thriller

Ein Forschungslabor fliegt in die Luft, ein ganzes Tal wird zur Sperrzone. Unlöschbare Brände wabern unterirdisch, eine Seuche dezimiert die Bevölkerung, niemand will hinein, niemand kann heraus. Der Ich-Erzähler gerät nur scheinbar zufällig in dieses Inferno. Er irrt durch ein Horrorszenario, eine Umweltkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes.

Alles findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Wenn Erwünschtes schief geht ist Ruhe erste Pflicht. Das Ereignis wird totgeschwiegen. Die Omertà ist kein Privileg der Mafia.

Im Ausnahmezustand dieser apokalyptischen Kulisse, in der militärische Organisation den Tagesablauf bestimmt, sucht er nach seinem Platz in dem Chaos und eine Chance, aus der untergehenden Stadt zu flüchten.

Er stellt fest, dass die außen postierten Wachen nicht das erste Problem dabei sind. In der abgesperrten Stadt sind die Guten allmächtig. Überwachung und Abhängigkeit sind allgegenwärtig.

Ein Thriller mit Endzeitcharakter. Der Ermittler ist bereit, alles auf sich zu nehmen, um der erdrückenden Vorsorge wenigstens für einige Wochen zu entkommen. Rascher als erwartet ist er aber in einer viel schlimmeren Lage...

Leseprobe ...

Presse & Rezension

Tiroler Tageszeitung Helmuth Schönauer Tirolerin Claudia Winkler Stadtkrone Innsbruck Buchpräsentation

Details

Vor Tagesanbruch ein Öko-Thriller
Edition KoCheck 2008
476 Seiten
ISBN 978-3-9502628-2-7

Preis: € 15,00

LESEPROBE


„Dann evakuieren Sie die Stadt doch“, platzte ich heraus.

Dieser Gedanke war naheliegend, es musste Gründe geben, warum das nicht geschehen war.

„Eine andere Sache ist das mit dem grünen Kaugummi. Der weiße Felsen scheint es auszuschwitzen. Es zerfällt im Sonnenlicht rasch und verliert seine Wirkung. Gefährlich ist es nachts, bis vor Tagesanbruch.“

Genau um diese Zeit hatte ich mir dort oben die Beine vertreten. Ich hatte nichts ausgelassen, um mich zu gefährden.

„Das Hauptproblem können wir bis heute nicht genau beschreiben. Die Krankheitsbilder sind zu unterschiedlich, die Mortalität hier ist sehr hoch. Seit dem Ereignis am 29. Mai, so ist die Sprachregelung, stehen wir bei ungefähr 44.000 Todesfällen. Wir hatten keine Zeit und keine Mittel, die Geschehnisse zu erforschen, wir versuchen nur, einstweilen über die Runden zu kommen. Niemand lässt uns mehr hinaus, von Evakuierung kann also keine Rede sein. Von einer Heimkehr ihrerseits natürlich auch nicht.“

Das wachsende Gefühl der Beklemmung, das ich auf den menschenleeren Strassen vor dem Pass noch beiseite geschoben hatte und das seit der Konfrontation mit dem Militär immer stärker wurde, mündete nun in einen Anfall von Panik, den ich nur mühsam unterdrücken konnte.

Ein Alptraum, dachte ich, gleich wache ich auf. Dann fahre ich los und komme nie mehr hierher zurück. Ich versuchte, mich aus diesem Zustand zu lösen, der aus einer eigenartigen Mischung von Lähmung und Zorn bestand.

Die Stadt zählte laut meiner Karte an die 70.000 Einwohner. Mit der Peripherie, deren Bewohner sicher in den Folgetagen in die Stadt gekommen waren, konnte man diese Zahl wohl verdoppeln. Die Region hatte also in acht Wochen ein Viertel der Einwohner verloren. Wenn man eine erhöhte Zahl von Fällen in den ersten Tagen annahm, dann musste die Todesrate in der Woche sicher an die dreitausend betragen.

„Treffend analysiert“, sagte er trocken, ich hatte wohl laut nachgedacht.

Ich sagte nichts darauf. Die Zahlen waren niederschmetternd. Wie weit würde das gehen?

„Aber alle Erfahrung lehrt, dass so etwas irgendwann zum Stillstand kommt“, versuchte ich mir Mut zu machen.

„Solche Überlegungen stellen wir auch an, vor allem aber stellt sie der externe, übergeordnete Krisenstab an, da draußen im sicheren Hinterland“, sagte Jean bitter.

Obwohl er sich vor einigen Minuten so unerwartet an meinen Tisch gesetzt und mich zum Gefangenen erklärt hatte, gab er damit zu verstehen, dass wir im selben Boot saßen. Ich schob die nächste Befürchtung, festgesetzt und in eine Quarantänestation gebracht zu werden, wieder weg.

Was sollte „die Außenwelt“ auch tun? Wenn es ein Gegenmittel gäbe, wäre die Seuche jetzt, nach fast zwei Monaten, wenn schon nicht ausgerottet, so zumindest unter Kontrolle gebracht. Davon konnte keine Rede sein.

„Und wie weit kann das gehen bis sie zum Stillstand kommt?“ wollte Inge wissen.

„Im Mittelalter tötete die Pest binnen weniger Wochen bis zu sechzig Prozent der Bevölkerung“, stellte ich fest.

Jean nickte, derartige Berechnungen hatte man angestellt. Damit verlief diese Seuche also etwas langsamer als die Pest, dennoch mit derselben Gründlichkeit.

„Ändert sich die Todesrate?“ fragte ich.

Er zuckte die Achseln. Entweder wusste er es nicht oder es wurde schlimmer.

Ich versuchte, meine Überlebenschance auszurechnen. Bis zum Herbst musste die Bevölkerung auf vierzig Prozent der Ursprünglichen reduziert sein, wenn das so weiter ging. Einen Anhaltspunkt, dass dann Schluss wäre, hatte ich nicht heraus gehört.

Es schien, als ob die Kellnerin fast unhörbar aufgeatmet hätte. An eine Restchance hatte sie wohl nicht gedacht. Es stand also sehr schlecht.

Ich verwarf den Gedanken an eine baldige Rückkehr und ersetzte ihn durch die Hoffnung, lange genug zu leben, um überhaupt eines Tages von hier weg zu kommen. Jeans Handy läutete. Er sagte ein paar Mal ja, dann legte er auf.

„Haben wir uns jetzt verstanden?“

„Sieht danach aus“, sagte ich deprimiert.

„Am besten nehmen Sie gleich hier im Hotel ein Zimmer. Inge kann Ihnen ein paar Tage zur Seite stehen, bis Sie sich zurecht gefunden haben.“

„Was ist ‚das Ereignis’?“ fragte ich.

„Wir wissen es nicht, um ehrlich zu sein. Draußen weiß es auch keiner. Ein Forschungslabor ist hochgegangen, von der ganzen Anlage ist nichts übrig. Dabei war sie weiß Gott nicht klein. Labor, Lager, Verwaltung, alles weg. Mittlerweile ist ein Sarkophag drüber, der hat allein einige tausend Opfer gekostet.“

„Der ist aber offensichtlich nicht dicht“, stellte ich fest, „da scheint trotz allem etwas ausgekommen zu sein, wenn ich an den Pass denke.“

„Das mit dem Pass klang gar nicht gut, ist aber wohl nicht zu ändern. Nach Westen hin ist es abgeschlossen“, sagte er nachdenklich, „irgend etwas hat sich aber gleich anfangs unterirdisch zu uns nach Osten durchgefressen. Es wabert unter der Erde dahin, unkontrollierbar.“

Mein Espresso war kalt geworden. Inge bemerkte es und stand auf, um einen neuen zu besorgen.

„Wir haben noch ein Problem - um genau zu sein, Sie haben eines.“

Inge kam zurück, ich trank den Espresso in einem Zug aus.

„Der Wagen ist zwar so weit in Ordnung“, fuhr er fort, „das habe ich vorhin telefonisch erfahren. Es sind aber Spuren von dem grünen Zeug drin festgestellt worden. War da noch etwas?“

Jetzt ist es so weit, dachte ich. Warum bist du ausgestiegen? Ich erzählte von dem Sturz und dass ich mir das Schienbein angeschlagen hatte.
 

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PRESSE & REZENSION


Tiroler Tageszeitung

Ökokatastrophe

Zuerst eine Wolke, dann ein Knall und die Welt ist irgendwo in der Schweiz nicht mehr, wie sie war. Scheinbar aus Zufall schlittert Kocznars Ich-Erzähler in ein ökologisches Inferno, das nicht nur seine Toten fordert, sondern auch die Überlebenden in einen Sog von Überwachung und Abhängigkeit reißt...
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Tiroler Tageszeitung


REZENSION

von Helmuth Schönauer

Am ehesten erfährt der Mensch die Wahrheit über sich selbst, wenn er in eine bodenlose Krise gerät. Reinhard Kocznar testet so einen Krisenfall am Beispiel eines Ich-Erzählers, der jäh in ein Katastrophengebiet geraten ist. Und was fürs erste einmal herauskommt ist ein Öko-Thriller, der den Leser bis zum Schluss nicht in Ruhe lässt.

Man hört auf den ersten Seiten direkt jene unheimliche Musik, die im Anspann von Katastrophenfilmen immer über die Landschaft gelegt ist. Ein EDV-Mensch fährt in die Schweiz zu einem Kunden, eher zufällig biegt er von der Autobahn ab, ihm fällt noch auf, dass viel Militär in der Gegend übt, und dann reißt der Faden zur Außenwelt ab.

Eine seltsame klebrige Masse bleibt am Körper haften und erzeugt sofort eine Wunde, das Handy ist tot, in der Gegend muss etwas Ungeheures passiert sein, denn es tun sich Hitzelöcher in der Landschaft auf und Flüsse verdampfen. Und auch in der darin eingebetteten Stadt muss etwas Bitteres geschehen sein, denn es herrscht Ausnahmezustand und die Öffentlichkeit zeigt sich paralysiert.

Der Ich-Erzähler nimmt das Gesetz des Handelns in die Hand. Auf keinen Fall will er in diesem Katastrophenareal sterben, denn die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache. Offensichtlich ist bei einem chemischen Vorgang etwas schief gegangen, die Gegend ist verseucht und die Leute sterben wie die Fliegen. Dennoch aber ergibt sich etwas wie ein geordnetes Leben, zumindest Bürokratie und Militär scheinen zu funktionieren.

Allmählich dämmert dem Protagonisten, dass nichts zufällig abläuft. Eine geheimnisvolle Macht hat ihn als EDV-Experten in die Gegend gelotst, um an der Beseitigung der Katastrophe mitzuwirken. Und das Unglück war vielleicht ebenfalls geplant, denn man hat in dieser pharmazeutischen High-Tec-Gegend recht konzentriert an der Entwicklung von Kampfstoffen und deren Gegenmittel gearbeitet.

Der Erzähler ist in seinem Element, stündlich entdeckt er neue Ungeheuerlichkeiten und reagiert darauf. Je komplizierter die Flucht, umso größer die Freiheit, heißt die Parole. Das größte Unglück könnte die SAU sein (Scheitert am Umsetzen). (215)

Reinhard Kocznar erzählt professionell und Thriller-perfekt. Mit jener Coolness, mit der üblicherweise Gebrauchsanweisungen Schritt für Schritt abgearbeitet werden, arbeitet er seinen spannenden Fall ab. Denn es geht um so wuchtige Themen wie Leben und Tod, Selbstrettung und Untergang, Individuum und Katastrophe. Für den Leser, der in einer scheinbar geordneten Welt sitzt, schleicht allmählich eine verrückte Frage durch die Zeilen heraus wie Kampfgas. Was ist, wenn unsere scheinbar so logisch wirkende Welt in Wirklichkeit völlig anders ist und wir mitten in einer Katastrophe sitzen? Was ist, wenn wir schon längst erledigt sind, und es bloß noch nicht mitgekriegt haben? – „Vor Tagesanbruch“ ist ein Thriller, der zwischendurch bis an den Rand des Vorstellbaren geht.

Helmuth Schönauer


Tirolerin

Kocznar ermittelt

Reinhard Kocznar ist Krimiautor aus Leidenschaft. Im November erscheint sein neuer Roman „Vor Tagesanbruch“. Der Ökothriller beschreibt ein Katastrophenszenario in der friedlichen Schweiz und erscheint gerade rechtzeitig – bevor bei CERN urgeknallt wird.

Reinhard Kocznar liest gerne. Am allerliebsten Krimis und Thriller. Zu seinen literarischen Vorbildern zählen Autoren wie Raymond Chandler, John LeCarre und Eric Ambler. Auch Ernest Hemingway hinterließ seine Spuren.

Reinhard Kocznar schreibt gerne. Seit sieben Jahren sitzt er in seiner Freizeit vor dem Computer, bannt Helden und Gauner auf das Papier und lässt es ordentlich krachen. „Achtung: Sie betreten hier die feng-shui- und bachblütenfreie Zone“ steht im Klappentext eines seiner Bücher und dies gilt als Motto für alle seiner Arbeiten. Kocznars Bücher sind actiongeladen, haben erotische Zwischenpassagen und liefern spannende Unterhaltung pur. Zu unterhalten, genau das ist das Anliegen des gebürtigen Hallers. Einige seiner Lebensstationen: Postbeamter, Reifenhändler und zuletzt Versicherungsmakler. Nebenbei arbeitet er als Systemadministrator, beherrscht sieben Programmiersprachen und weiß wovon er schreibt, wenn in seinen Büchern Computersysteme geknackt werden. Kocznars Lebenseinstellung lernt der Leser in seinem Buch „Harte Landung“ kennen, in dem er einen schweren Autounfall verarbeitet – nicht wehleidig oder gar esoterisch, sondern nach dem Motto Only the strong survives. „Es ist knallhart, wenn man auf der Intensivstation liegt. Mit Betroffenheitsliteratur a la Wallander kann ich nichts anfangen. Was hat es mit der Geschichte zu tun, wenn ich ständig lese, wie es um den Gesundheitszustand der Tochter des Kommissars steht?“, meint Kocznar. Der Krimi-Autor treibt seine Handlung gnadenlos voran, poetische Abschweifungen werden vermieden – der Stil bleibt knochentrocken.

„Tom Clancy bekommt zwar keinen Literaturpreis, aber er hat 60 Millionen Dollar verdient. Es gibt für handfeste Geschichten einen Markt und den möchte ich ansprechen“, meint der Autor schmunzelnd. Kocznar interessiert der übliche Literaturbetrieb nicht. Deshalb hat er sich auch von seinem Verlag gelöst und gibt nun seine Werke in seiner eigenen Edition KoCheck heraus.

Sein neustes Buch „Vor Tagesanbruch“ verspricht Katastrophales. „ Ich liebe Katastrophen. Als Troubleshooter habe ich mit einem ruhigen Leben nie etwas anfangen können und führe mir meine Krisen selbst herbei“, meint der Autor lachend. Ein Schweizer Forschungslabor fliegt den Wissenschaftlern um die Ohren. Die Folgen sind ungeahnten Ausmaßes. „In keinem der real aufgetretenen Katastrophenfälle hat man angenommen, dass so etwas passieren kann. Und genau deshalb passieren diese Dinge immer wieder“, meint Kocznar. „Der Protagonist ist einer der durchkommt. Denn den gibt es auch bei jeder Katastrophe.“ Würde es den auch bei einer CERN-Katastrophe geben? Kocznar skeptisch: „Die Physiker haben im Grunde keine Ahnung, was sie bewirken könnten. Was passiert wirklich mit den Schwarzen Löchern, falls welche auftreten?“ Aber die Wissenschaft wäre keine absolute Supermacht, wenn es nicht das Heer der blind Fortschrittsgläubigen gäbe, meint er: „ Alles muss neu sein, egal ob es besser ist oder nicht.“ „Vor Tagesanbruch“: Ein actiongeladener Ökothriller, der nachdenklich stimmt.
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Siegfried Weger


Über Nacht...

von Claudia Winkler

Rasant, quasi über Nacht, wird der Ich-Erzähler und mit ihm der Leser aus der Normalität des Alltags hinein katapultiert in ein kafkaeskes Szenario.

In einem Tal der Schweiz kommt es durch verantwortungsloses Experimentieren in einem Forschungslabor zum ökologischen Super GAU.

Das darauf folgende Massensterben sowie der verzweifelte Überlebenskampf der noch Lebenden wird wie in einer wissenschaftlichen Versuchsanordnung von außerhalb des Tals beobachtet, dazu gehört auch das teils unfreiwillige Einschleusen von Experten. Die meisterhaft gezeichneten Charakterstudien einer Handvoll Hauptprotagonisten und ihre Strategien in der Katastrophe bestimmen neben den gut recherchierten technischen Details und dem atemberaubendem Spannungsbogen die herausragende Qualität des Romans. Der Dramatik zwischen Hoffnung, Opportunismus und Resignation hat der Autor besonderes Augenmerk geschenkt.

Weit über einen brisanten Öko-Thriller hinausgehend, wird das Buch auch jene Leser fesseln, welche an den Strategien und Prozessen, die zwischen Menschen in Extremsituationen ablaufen, Interesse haben. Sein neustes Buch „Vor Tagesanbruch“ verspricht Katastrophales. „ Ich liebe Katastrophen. Als Troubleshooter habe ich mit einem ruhigen Leben nie etwas anfangen können und führe mir meine Krisen selbst herbei“, meint der Autor lachend. Ein Schweizer Forschungslabor fliegt den Wissenschaftlern um die Ohren. Die Folgen sind ungeahnten Ausmaßes. „In keinem der real aufgetretenen Katastrophenfälle hat man angenommen, dass so etwas passieren kann. Und genau deshalb passieren diese Dinge immer wieder“, meint Kocznar. „Der Protagonist ist einer der durchkommt. Denn den gibt es auch bei jeder Katastrophe.“ Würde es den auch bei einer CERN-Katastrophe geben? Kocznar skeptisch: „Die Physiker haben im Grunde keine Ahnung, was sie bewirken könnten. Was passiert wirklich mit den Schwarzen Löchern, falls welche auftreten?“ Aber die Wissenschaft wäre keine absolute Supermacht, wenn es nicht das Heer der blind Fortschrittsgläubigen gäbe, meint er: „ Alles muss neu sein, egal ob es besser ist oder nicht.“ „Vor Tagesanbruch“: Ein actiongeladener Ökothriller, der nachdenklich stimmt.

Claudia Winkler


Stadtkrone Innsbruck

Ein spannender Katastrophenthriller vom Innsbrucker Krimiautor Reinhard Kocznar

Das zweite Buch des Innsbrucker Autors Reinhard Kocznar ist fertig. Es wird derzeit lektoriert und soll dann im Frühjahr 2008 erscheinen. Der Titel "Vor Tagesanbruch". Wer seinen Erstling "Ein unerwarteter Besuch" noch nicht kennt, muss auf die zweite Auflage warten. Sie ist derzeit in Vorbereitung.

Wer aber den Autor und sein Erstlingswerk "Ein unerwarteter Besuch" kennen lernen will, hat dazu am 16. Oktober in Terfens um 20:00 und in Innsbruck am 18. Oktober um 19:30 in den Ursulinen Gelegenheit.

Sein neuestes Opus "Vor Tagesanbruch" ist ein echter Katastrophenthriller mit allen Zutaten. Kurz der Inhalt: Irgendwo in der Schweiz geschieht ein Unglück. Eine Chemiefabrik fliegt in die Luft, ein ganzes Tal inklusive einer mittelgroßen Stadt mit Flughafen wird zur Sperrzone. Unlöschbare Brände wabern unterirdisch, heißes Magma steigt aus der Tiefe und verschlingt ganze Straßenzüge. Zusätzlich bricht eine tödliche Seuche aus, täglich sterben Hunderte Menschen daran. Der Ich-Erzähler sucht verzweifelt nach einer Fluchtmöglichkeit. Nach vielen harten und brutalen Auseinandersetzungen gelingt ihm die Flucht "Vor Tagesanbruch".

Wie, darauf müssen sie noch bis zum Erscheinen des Buches warten.

Der Thriller ist geschickt konstruiert. Die Spannung steigt von Seite zu Seite bis die Flucht gelingt.

Reinhard Kocznar hat bereits sein drittes Buch fertig in der Schublade. Derzeit arbeitet er an seinem vierten Krimi. Nur soviel sei verraten: Eine bekannte Persönlichkeit aus der Weltliteratur schlüpft in die Rolle eines weiblichen Detektivs.
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Dr. Werner Otter


Buchpräsentation

Vor Tagesanbruch

28. November 2008, in der Buchhandlung Morawa, Innsbruck, Lesung mit Pepi Pittl


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REINHARD KOCZNAR


SCHRIFTSTELLER